Kleine Riesen Haus
Dort erhalten Eltern die Möglichkeit, die Pflege ihres Kindes zu erlernen und Sicherheit im Umgang mit medizinischen und pflegerischen Herausforderungen zu gewinnen. Hier schaffen wir Raum für Anleitung, Austausch, Entlastung und gemeinsame Zeit. 

Ambulantes KinderPalliativTeam
Wir helfen Familien dort, wo sie sich am sichersten fühlen: in ihrem eigenen Zuhause. Die Kinder und Angehörigen werden von uns medizinisch-pflegerisch und psychosozial in der schwierigen Lebensphase unterstützt. Wir sind ein zuverlässiger und stabiler Anker in einer Zeit voller Sorgen, Wut und Trauer.

Unterstützende

Wir freuen uns, dass Menschen es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Arbeit der Kleinen Riesen Nordhessen ideell zu fördern und als Schirmherr und Botschafter*in für häusliche Palliativversorgung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen unterwegs zu sein. 

Botschafterin Bischöfin Dr. Beate Hofmann

Diakonie, also gelebte Nächstenliebe, ist ein Lebensthema von mir. Geboren bin ich in Oberbayern, aufgewachsen in Miesbach und Regensburg. Ein soziales Jahr hat mich in die offene Behindertenarbeit in Oberbayern geführt, wo ich viel Kontakt mit Eltern von schwerstkranken Kindern hatte. Nach Theologiestudium und Arbeit in einer Gemeinde in München mit einem großen Förderzentrum für kranke Kinder habe ich das Fortbildungszentrum der Diakonie Neuendettelsau geleitet. Nach Jahren an der Universität, u.a. als Professorin für Diakoniewissenschaft, bin ich 2019 Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck geworden. Seit 2022 bin ich auch Aufsichtsratsvorsitzende des Evangelischen Werks für Diakonie und Entwicklung, zu dem die Diakonie Deutschland, Brot für die Welt und die Diakonie Katastrophenhilfe gehören.

Ich bin Botschafter bei den Kleinen Riesen Nordhessen, ...

... weil für mich die spirituellen, die sozialen und die politischen Dimensionen der Begleitung von Familien in dieser extrem belastenden Situation zusammengehören. Ich will meinen Beitrag dazu leisten, dass sich Familien mit schwerstkranken Kindern nicht alleingelassen fühlen.

Mich berührt das Schicksal von schwerstkranken Kindern und ihrer Familien, ...

... weil ich in meiner eigenen Familie viel Belastung durch schwere Krankheiten und Behinderungen erlebt habe. Als mein Mann im vergangenen Frühjahr im Uniklinikum in Göttingen durch eine Stammzelltransplantation gegangen ist, schaute er aus dem Fenster auf das Kinderhospiz gegenüber. Oft haben wir uns gefragt: Wie geht es wohl den Kindern und ihren Familien drüben? Welche Hoffnungen, welche Sorgen treiben sie um? Das habe ich nicht vergessen und diesen Fragen gehe ich jetzt bei den Kleinen Riesen nach.

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