Es waren bewegende Stunden voller Offenheit, Vertrauen und intensiver Gespräche über Ängste, und Sorgen – aber auch über Hoffnung, Liebe und die Kraft des Zusammenhalts.
Unter anderem besuchten wir den 17-jährigen Hannes. Bis zu seinem dritten Lebensjahr entwickelte er sich altersgerecht. Nach einem schweren Unfall und den darauffolgenden medizinischen Komplikationen lebt er heute mit einer kompletten Querschnittslähmung, wird über eine PEG ernährt und zeitweise beatmet. Er kommuniziert mit seinen Augen und genießt kleine Momente, die vielen selbstverständlich erscheinen – wie liebevolle Mundpflege oder die Nähe seiner Familie.
Im anschließenden Austausch wurde deutlich, wie wichtig die Unterstützung durch das KinderPalliativTeam für betroffene Familien ist – und welchen Herausforderungen sie täglich begegnen. „Ich bin tief berührt von den Familien, die ich heute kennenlernen durfte. Trotz aller Belastungen schenken sie ihren Kindern jeden Tag Geborgenheit, Würde und unendliche Liebe. Diese Begegnungen zeigen, wie wertvoll die Arbeit des Kinderpalliativteams ist – sie trägt Familien in den schwersten Zeiten und schenkt ihnen das Gefühl, nicht allein zu sein.“, resümiert Bischöfin Dr. Beate Hofmann.
Danke für das Vertrauen, das uns die Familien entgegenbringen. Es sind diese Begegnungen, die uns immer wieder zeigen, warum unsere Arbeit so wichtig ist.




