Lieber Martin, wie bist du auf uns gekommen?
(lacht). Ihr seid auf mich zugekommen. Über das Klinikum Kassel haben wir uns kennengelernt. Die Kleinen Riesen kenne ich aber schon länger. Im vergangenen Jahr bin ich über einen Instagram-Post auf euch aufmerksam geworden. Es handelte sich um einen Rückblick auf eine Wunscherfüllung. Damals hatet sich ein Kind gewünscht, bei einer Wrestling-Veranstaltung dabei zu sein. Da ich selbst auch Wrestling-Fan bin, fand ich es sehr beeindruckend, wie ihr das ermöglicht habt.
Welche Aufgaben übernimmst du?
Ich bin dafür zuständig, dass die Autos funktionieren. Klingt vielleicht komisch, aber das KinderPalliativTeam ist darauf angewiesen, dass sie zu jeder Tag- und Nachtzeit ins Auto einsteigen und losfahren. Ich mache die Autos sauber, fahre zum TÜV, lasse Reifenwechseln, fülle Wischwasser auf, kontrolliere den Ölstand und bringe bei Bedarf die Autos zur Werkstatt.
Wann bist du dann bei uns?
Ich spreche die Planung mit Elke Thomé ab. Also immer, wenn Bedarf ist und wenn es mit meiner Arbeit im Klinikum vereinbar ist. Vorher habe ich Einzelhandelskaufmann gelernt, habe meinen Zivildienst im Klinikum absolviert und war im Anschluss im Patiententransport tätig. Heute arbeite ich als Angestellter im zentralen Schreibdienst.
Was machst du in deiner Freizeit?
Ich bin 43 Jahre, ledig und habe ein Kind. In meiner Freizeit bin ich leidenschaftlicher Triathlet und gehe gerne Wandern. Früher habe ich als Fußballtorwart in der Oberliga gespielt. Heute gebe ich ehrenamtlich Training beim TSV Heiligenrode.
Was macht die Arbeit für dich bei uns besonders?
Die Kleinen Riesen sind für mich besonders, weil sie nicht nur die pflegerische und medizinische Herausforderung der schwerstkranken Kinder managen, sondern die Kombination aus Fachlichkeit, Menschlichkeit und emotionaler Nähe vereinen.
Lieber Martin, ich danke dir für das angenehme Gespräch, du bist so wertvoll für unser Team.




