26.02.2026

„Mich motiviert vor allem die sinnstiftende Ausrichtung unserer Arbeit”

Martin Pelz ist seit dem 1. Juli 2025 im Team der Kleinen Riesen. Dort ist der 34-Jährige als Assistent der Geschäftsführung tätig.  

Was gefällt dir bisher am besten an deiner Arbeit bei uns? 

Was mir sehr gut an meiner Arbeit gefällt, sind die vielfältigen und abwechslungsreichen Aufgaben. Mein Tätigkeitsbereich reicht von der Buchhaltung über die strategische Finanzplanung und Personalverwaltung bis hin zur Planung des Kleine Riesen Hauses. Besonders hervorheben möchte ich dabei die Realisierung des Kleine Riesen Hauses, da ich diesen Prozess aktiv mitgestalten und weiterentwickeln kann. 

In welchen Situationen konntest du deine Erfahrung bereits einbringen? 

Ich konnte meine Erfahrung besonders bei organisatorischen und digitalen Themen einbringen. Durch mein BWL- und Wirtschaftspsychologie-Studium sowie meine Berufserfahrung in der IT-Branche bin ich breit aufgestellt und kann mein Wissen im Arbeitsalltag gut einsetzen. 

Was hast du beruflich vorher gemacht? 

Vorher habe ich in einer Unternehmensberatung gearbeitet, die sich auf Führungskräfteentwicklung und Personaldiagnostik spezialisiert hat. Parallel dazu habe ich berufsbegleitend studiert. Anschließend bin ich in ein IT-Systemhaus gewechselt und war dort als IT-Berater tätig. Dabei habe ich Unternehmen strategisch bei der Digitalisierung unterstützt, zum Beispiel bei der Auswahl und Einführung passender IT-Tools. 

Wie bist du dann auf uns aufmerksam geworden? 

Während meiner Zeit im IT-Systemhaus habe ich die Kleinen Riesen im Rahmen des IT- und Digitalisierungsprojektes kennengelernt. Ich war zunächst für die Analyse des Ist-Zustands verantwortlich und habe anschließend einen strategischen IT- und Digitalisierungsplan für das Riesen Haus entwickelt. Durch die enge Zusammenarbeit konnte ich das Team, die Strukturen und die Werte der Kleinen Riesen bereits kennenlernen. Als sich dann die Möglichkeit für einen Wechsel ergeben hat, habe ich mich bewusst beworben und freue mich sehr, nun Teil des Teams zu sein. 

Welche Ziele hast du in den kommenden Monaten? 

Da ich nicht direkt in der Versorgung der Kinder – also in der medizinischen oder pflegerischen Arbeit – tätig bin, sehe ich meine Aufgabe vor allem auf struktureller und administrativer Ebene. Mein Ziel ist es, durch klare und funktionale Prozesse eine spürbare Entlastung für das Team in der Versorgung zu schaffen. Darüber hinaus ist das Kleine Riesen Haus ein zentrales Projekt für mich. Bis zum Einzug möchte ich möglichst papierlose, schlanke und digitale Prozesse etabliert haben. Daran arbeite ich derzeit intensiv. 

Wenn du morgens an die Arbeit kommst, was motiviert dich am meisten? 

Mich motiviert vor allem die sinnstiftende Ausrichtung unserer Arbeit. Die SAPV-KJ ist eine wichtige und unverzichtbare Versorgungsform und mit dem Pflegekompetenzzentrum im Kleinen Riesen Haus entsteht darüber hinaus ein innovatives Angebot, das die Versorgung sinnvoll ergänzt und weiterentwickelt. Wir schließen damit bestehende Versorgungslücken und stärken pflegende Angehörige in ihrem Wunsch, ihre Kinder zu Hause zu versorgen. Dazu strukturell beitragen zu können und die Rahmenbedingungen dafür mitzugestalten, ist für mich eine große Motivation. 

Wie stellst du dir eine gute Zusammenarbeit im Team vor? 

Ich habe großen Respekt vor der täglichen Arbeit meiner Kolleginnen und Kollegen in der Versorgung und der emotionalen Belastung, die damit verbunden ist. Auch wenn ich diese Situationen selbst nicht erlebe, ist es mir wichtig, die Herausforderungen und Belastungen im Team gut zu verstehen. Für mich sind gegenseitiger Respekt, Transparenz und offene Kommunikation entscheidend, um wertschätzend zusammenzuarbeiten. Nur wenn ich einordnen kann, in welcher Situation das Team oder einzelne Personen stehen, kann ich meine Arbeit unterstützend und sensibel ausrichten. 

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