06.02.2026

Wenn Musik berührt

Unsere Ärztin Katharina Thilke hat im Heilhaus etwas ganz Besonderes ausprobiert: ein Klangbrett. Während es auf ihr lag, saß im Hintergrund Desi – ein Kind, das wir regelmäßig in der Versorgung begleiten. Desi hat selbst das Klangbrett schon ausprobiert und war begeistert.

Zum Testen hat sich Katharina ruhige, sanfte Musik ausgesucht. Das Klangbrett ist leicht, haptisch sehr angenehm und vielseitig einsetzbar. Man kann es zum Beispiel auf den Bauch legen – und plötzlich wird der eigene Körper zum Resonanzkörper. Die Musik wird nicht mehr nur gehört, sondern gespürt.

„Ich hatte das Gefühl, dass die Musik direkt in meinen Körper strömt. Nicht wie sonst über die Ohren.“

Durch die bewusste Musikauswahl hatte die Erfahrung eine tief beruhigende Wirkung auf Katharina. Die Klänge färben sich auf die Stimmung ab, der Körper entspannt sich, der Atem wird ruhiger.
Gerade Kinder, besonders jene, die sehr musikaffin sind, reagieren oft unglaublich aufmerksam, wenn das Klangbrett auf sie gelegt wird. Unsere Aufgabe ist es dabei, sie achtsam zu beobachten – denn die Vibrationen und Klänge können starke Empfindungen auslösen. Kinder bekommen so die Möglichkeit, ihre eigenen Grenzen zu spüren, sich selbst wahrzunehmen und neue Sinneserfahrungen kennenzulernen.

Manchmal sind es genau diese leisen, schwingenden Momente, die tief wirken.

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